Erntefest am 02. Oktober

Koffermarkt_kleinPünktlich zum Erntedank am ersten Oktobersonntag lädt der Lugau lebt e.V. zum Erntefest ins Landei ein.

Während der Kaffeezeit – ab 15.00 Uhr – findet in diesem Jahr ein Koffermarkt statt. Nein, nein! Nicht Koffer sollen verkauft werden. Sondern jeder der Lust hat, kann etwas aus einem (möglichst alten) Koffer heraus verkaufen oder im Koffer eine kleine Ausstellung gestalten. Passend zum Erntefest könnten das Äpfel, Marmelade, Honig, Liköre oder Eingemachtes sein. Möglich sind aber auch abgelegtes Kinderspielzeug oder Kindersachen, Sammeltassen, Legoboxen, Wollreste, Handarbeiten oder Basteleien, Kakteen, Schneekugeln, Tulpenzwiebeln, Alte Postkarten oder Reiseführer, Opas Werkzeug, Modelleisenbahnen und vieles mehr.

Jeder Koffer sollte zu einem Thema gefüllt sein. Für den dekorativsten gibt es einen Preis. Je mehr Lugauer, aber auch Nicht-Lugauer ihrer Phantasie freien Lauf lassen, desto mehr Spaß wird es allen machen.

Gegen 17.00 Uhr wird das Landei auch in diesem Jahr zum Theater: Und passend zum Koffermarkt treten ein paar Berliner eine Reise in die Provinz an – allerdings ohne Koffer. Es geht auf eine „Fahrt ins Blaue“.

 

Die Sommerpause ist vorbei

Und es gibt eine Menge Termine:

Los geht es bereits morgen und übermorgen mit dem Vereinsfest der Lugauer Feuerwehr.

Am Dienstag lädt der Ortsbeirat 19.30 Uhr ins BEZ zur Diskussion ein: Alle Lugauer sind aufgefordert, sich in das Stadtentwicklungskonzept einzubringen. Es geht dabei um die zukünftige Entwicklung unseres Dorfes und Ziele und Aufgaben für die Zeit bis 2030.

Am Sonnabend danach, am 24. September 2016, liest Alexander Kühne im Landei aus seinem Buch “Düsterbusch City Lights”. Gleichzeitig wird eine Fotoausstellung von Frank Kiesewetter im “Wahllokal” eröffnet. Gezeigt werden Bilder vom Jugendclub Extrem aus den Jahren 1984 – 94.

Diese sind auch noch zu sehen, wenn am Sonntag, den 02. Oktober, das Erntefest im Landei stattfindet. Mehr dazu bald.

Lugauer Teenie wieder im Lande

Hallo, 15/06/16
Ich bin jetzt bereits seit einer Woche wieder zu Hause in Lugau und ich weiß, dass ich viel erzählen könnte, aber dann irgendwie fällt mir doch nichts ein. Das letzte Mal, als ich geschrieben hatte, habe ich von unserem letzten Softballspiel erzählt, welches sich herausgestellt hat, das Beste der ganzen Saison zu sein. Seit diesem letzten Spiel vermisse ich Softball total und wünschte, es gäbe so etwas hier auch in Deutschland.
Nun meine Meinung zu dem amerikanischen Schulsystem: Ich hatte bereits schon vor Monaten geschrieben, dass die Schule hier einfacher sei. Auf die negativen Sachen möchte ich jetzt gar nicht so eingehen, aber was ich jetzt noch hinzufügen möchte, ist, dass mir das ganze Sportangebot, welches dort drüben angeboten wird, so viel besser gefällt. Der Sport wird in den Schulen angeboten (und nicht in Vereinen) und wenn man gut genug ist, schafft man es dann eben in das Schulteam. Ein Vorteil davon ist, dass du so viel schneller Freunde mit denselben Interessen findest und dass es dir den Schulalltag sogar erleichtert. Der nächste Punkt, der mir ebenfalls besser gefällt sind die Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern. Lehrer sind deine Freunde und man ist auch des Lehrers Freund. Man kann sich mit ihnen über alles Mögliche unterhalten und die Lehrer interessieren sich für einen. Wenn man Probleme (schulisch oder weniger schulisch) hat, kann man immer zu ihnen gehen, sei es vor der Schule, während oder sogar nach der Schule. Für mich war das damals so neu und ungewohnt, dass es eine Zeit gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Jetzt hab ich so das Gefühl, dass ich, wenn ich wieder zur Schule hier gehe, ich genauso mit den Lehrern umgehen werde, was dann sehr wahrscheinlich nicht zu gut ankommt.
Wieder zurück in der Zeit…am 23. April hatte ich den hochbekannten PROM, den Abschlussball. Die Mädels sprechen schon Monate vorher davon, wie sie ihre Haare machen werden, welches Kleid, wie und wo sie ihre Fingernägel machen lassen, dass die Fußnägel ja nicht dieselbe Farbe haben dürfen, welche Schuhe, welches Produkt sie benutzen werden, um ‚natürlich braun’ auszusehen (ja, im tiefsten Texas, wo die Sonne sowieso jeden Tag scheint) usw. Ich hab das da nicht so genommen und hatte trotzdem genauso viel Spaß und einen unvergesslichen Abend.
So, das war’s jetzt erstmal von mir und wenn mir noch was einfällt, kann ich ja immer nochmal schreiben.
Bis dahin, see y’all later!

Waffeln heiß begehrt

Mühlentag-2016Zahlreiche Besucher nutzten den Pfingstmontag, der zugleich deutschlandweit Mühlentag ist, und besuchten unsere Lugauer Wassermühle. Hier wurde vieles geboten: Führungen und Fachsimpeleien in der Mühle, Führungen entlang der renaturierten Bache, Kremserfahrten in den Naturpark, Blasmusik und allerhand Köstlichkeiten für den Gaumen. Neben hausgebackenem Kuchen, Fettpemmen und Bockwürsten waren die von Volkmar Kaiser über offenem Feuer gebackenen Waffeln der Renner.

In der Mühle konnte die von der EEPL GmbH restaurierte Turbine bestaunt werden. Über ein ganz neues, altes Ausstellungsstück freut sich der Verein: Frank Kiesewetter hat ein historisches Foto reproduziert, auf dem die Dorfaue mit dem breiten Lauf der Bache zu sehen ist – vor fast 100 Jahren! Und das ist noch nicht alles: Von der Stadt Doberlug-Kirchhain gab es eine neue, robuste Sitzgruppe, die nun ihren Platz ebenfalls vor der Mühle hat und Spaziergänger und Radler zur Pause einlädt.

Gabi Laske hat mit ihrem Service das Geschehen rund um die Mühle ebenfalls bereichert. Der Verein dankt hiermit allen genannten und ungenannten Helfern sowie den Sponsoren, die unsere Milchkanne bestückt haben; ein besonderer Dank geht dieses Mal an Familie Richter aus dem Südweg.

Übrigens: Der Gast mit der weitesten Anreise kam aus dem Erzgebirge.

Kleiner Rückblick auf das Maibaumstellen

Hier nun noch ein kleiner Rückblick auf unser Maibaumstellen. Frank Kiesewetter hat sie für uns gemacht. Danke ihm und auch allen anderen Helfern. Danke auch an unsere Sponsoren: Werbung Manuela Neubert, Bau- und Handwerksdienste Steffen Liebschwager und aus Doberlug-Kirchhain die Agip Service-Station, die Historische Gertruden-Apotheke und das Bauunternehmen Frank Eichstädt.